Bundesrat will mit Reform der Verrechnungssteuer Standortnachteil abschaffen

 Kampagnenteam
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15 August 2022 Lesezeit: 2 Minuten
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JA zur Reform der Verrechnungssteuer
Finanzminister Ueli Maurer informierte an der heutigen Medienkonferenz des Bundesrates √ľber die Reform der Verrechnungssteuer. Mit der Reform erh√∂ht die Schweiz ihre Standortattraktivit√§t und senkt die Finanzierungskosten von Bund, Kantonen, Gemeinden und √∂ffentlichen Unternehmen.

Heute vertreibt die Verrechnungssteuer die Finanzierung von Unternehmen ins Ausland. Dadurch werden Steuereinnahmen in Millionenh√∂he ans Ausland verschenkt. Bundesrat und Parlament haben das Problem erkannt. Sie wollen den Nachteil aus dem Weg r√§umen. Die Zinsertr√§ge von inl√§ndischen Obligationen sollen von der Verrechnungssteuer befreit werden. Davon profitiert die Schweizer Staatskasse. Denn die Reform holt das Finanzierungsgesch√§ft zur√ľck in die Schweiz. Damit fallen entsprechende Unternehmenssteuern k√ľnftig in der Schweiz an. Das bringt innerhalb von f√ľnf Jahren zus√§tzliche Steuereinnahmen von j√§hrlich 350 Millionen Franken, innerhalb von zehn Jahren d√ľrften es 490 Millionen Franken pro Jahr sein.

Der urspr√ľngliche Sicherungszweck der Verrechnungssteuer bleibt erhalten. Denn die Reform schafft die Verrechnungssteuer bei einem kleinen Teil des Gesch√§fts ab, der aber derzeit ein grosses Hindernis f√ľr die Schweiz darstellt. Auch die Buchf√ľhrungspflicht oder der automatische Informationsaustausch stellen sicher, dass Zinseink√ľnfte weiterhin richtig versteuert werden. Unter dem Strich ist die Reform ein gutes Gesch√§ft. Geld fliesst aus dem Ausland zur√ľck in die Schweiz. Kantone, Gemeinden und √∂ffentliche Unternehmen wie Spit√§ler, Energieversorger und der √∂ffentliche Verkehr k√∂nnen sich in Zukunft g√ľnstiger finanzieren. Davon profitieren die Schweizer Steuerzahlerinnen und Steuerzahler und alle, die √∂ffentliche Leistungen beziehen.

Zur Medienmitteilung des Bundesrates: Verrechnungssteuerreform f√ľr einen starken Werkplatz Schweiz
 

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