Radio SRF benachteiligt Befürworter der Reform der Verrechnungssteuer erneut

Kevin -  Kampagnenteam
Kevin - Kampagnenteam
25 August 2022 Lesezeit: 2 Minuten
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JA zur Reform der Verrechnungssteuer
Nach dem gravierenden Fehler im Echo der Zeit benachteiligt Radio SRF die Befürworter der Reform der Verrechnungssteuer erneut. In der Berichterstattung zur Medienkonferenz der Pro-Seite wurden jeweils auch pauschale Argumente des Nein-Lagers angeführt. Ganz anders bei der Berichterstattung zur Medienkonferenz der Nein-Seite: Hier gingen die Argumente der Nein-Seite nicht nur häufiger über den Sender von Radio SRF 1, sondern auch ohne Widerspruch. Die Befürworter rufen die Verantwortlichen der SRG auf, die Ungleichbehandlung sofort zu stoppen.

Fairness vor Abstimmungen ist zentrale Pflicht für den medialen Service public der SRG. Dazu gehört die Gleichbehandlung von Abstimmungskomitees. Diese Gleichbehandlung gehört zur DNA des Service public.

Kürzlich hat die Sendung «Echo der Zeit» den Inhalt der Reform zulasten der Befürworter entstellt. Nun benachteiligt Radio SRF die Befürworter der Reform der Verrechnungssteuer erneut. Die Medienkonferenzen von Befürwortern und Gegnern in der gleichen Woche wurden auf Radio SRF 1 sowohl quantitativ als auch qualitativ unterschiedlich wiedergegeben.

Bei den Befürwortern der Verrechnungsteuer wurde bei jedem Bericht die Argumente der Gegner nachgereicht. Bei der Berichterstattung über die Medienkonferenz der Gegner der Verrechnungssteuer blieben hingegen die Argumente der Befürworter unerwähnt. Zudem war die Medienkonferenz der Gegner in den stündlichen Nachrichtenbulletins des Senders präsenter.

«Aus Sicht der Allianz der Befürworter ist die Benachteiligung der Befürworter durch Radio SRF nicht tolerierbar und muss von den Verantwortlichen der SRG sofort gestoppt werden», fordert Mitte-Nationalrat Philipp Kutter. «In einer Demokratie ist faire Berichterstattung für die freie Meinungsbildung unabdingbar», sagt SVP-Nationalrat Thomas Matter.